Feldes vermisst Eisflächen an den Kaiserteichen – „Nicht quatschen. Machen.“

Wer in Hanau in diesen Tagen die Schlittschuhe aus dem Keller holen will, schaut enttäuscht auf trockene Wiesen statt glänzendes Eis. Die Kaiserteiche an Kinzig und Salisbach, sonst im Winter ein beliebtes Ziel für Familien, Jugendliche und Eissportfans, sind erneut nicht geflutet worden. Für den Grünen-Oberbürgermeisterkandidaten Sascha Feldes ist das ein klares Versagen des Magistrats – insbesondere von Stadträtin Hemsley, die für diesen Bereich verantwortlich ist.

„Das ist wirklich schade – und völlig unnötig. Wir hatten stabile Minusgrade, perfekte Bedingungen zum Eislaufen. Statt das zu nutzen, passiert gar nichts. Ich frage mich: Warum? Das ist keine Raketenwissenschaft“, sagt Feldes. „Hier hätte man mit wenig Aufwand ganz viel Freude schaffen können, gerade für Kinder und Familien, die sich auf ein bisschen Wintervergnügen gefreut haben.“

Feldes spricht nicht nur als Politiker, sondern als jemand, der das Eislaufen liebt: „Ich bin selbst begeisterter Schlittschuhläufer, habe früher Eishockey gespielt. Ich weiß, was für ein besonderes Gefühl das ist, gemeinsam auf natürlichem Eis zu stehen – an der frischen Luft, mit der Familie, den Kindern oder einfach mit Freunden.

In den vergangenen Jahren – zum Beispiel 2017, 2018 und 2021 – wurden die Wiesen an den Kaiserteichen zuverlässig mit Wasser aus dem Salisbach geflutet. Das Eis war flach, sicher und für alle zugänglich. „Das war ein Stück gelebte Stadtkultur – einfach, günstig und gemeinschaftsstiftend. Doch statt diese schöne Tradition fortzuführen, wird sie stillschweigend eingestellt. Das ist genau das Gegenteil von vorausschauender Stadtpolitik“, kritisiert Feldes.

„Solche Versäumnisse zeigen, wie weit der Magistrat von den alltäglichen Bedürfnissen der Menschen entfernt ist. Es fehlt nicht am Geld, sondern am Willen. Mein Motto ist klar: Nicht quatschen. Machen. Das gilt besonders hier – wo mit ein bisschen Pragmatismus und Herz für die Bürgerinnen und Bürger so viel möglich wäre.“