CO2 Lagerung für Staudinger Kraftwerk undenkbar

Wie das Wochenmagazin Der Spiegel berichtet, befinden sich die 408 möglichen Standorte entweder nördlich von Göttingen oder in Alpennähe, also an den denkbar weitest entfernten Standorten vom Rhein-Main-Gebiet. Hierauf machen die Hanauer Grünen aufmerksam. „Durch die Errichtung einer Pilotanlage auf dem Gelände des Kohlekraftwerks Staudinger, in der eon seit 2009 eine Technik zur Abtrennung des klimaschädlichen Kohlendioxids testet, wurde im Genehmigungsverfahren der Eindruck erweckt, dass dies eine Option für die Zukunft sei. Nun zeigt sich, dass der Widerstand gegen CCS im Umkreis der möglichen Lagerstätten beginnt. Außerdem kann sich niemand vorstellen über Hunderte von Kilometern Pipelines für CO2 zu bauen. Da auch der Wirkungsgrad der Kraftwerke durch die CO2 Abscheidung sinkt, spricht nichts dafür, dass ausgerechnet am Standort Staudinger diese Technik zum Einsatz kommt“, erklärt Stefan Weiß. Damit werde immer deutlicher, dass es hier wirklich keine Möglichkeit für ein zukunftsfähiges Steinkohlekraftwerk gibt. Weiß fordert die politischen Kräfte im Main-Kinzig-Kreis auf, sich ein Beispiel an der Stadt Hanau zu nehmen, sich von möglichen „kleineren Lösungen“ gedanklich zu verabschieden und ein klares Nein zu einem Steinkohle Kraftwerksneubau zu sprechen.

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