Gegen die Legendenbildung von FDP und CDU

2. 2009 entschied die Schulgemeinde der TGS diesen Umwandlungsprozess anzugehen und erarbeitete eine Konzeption sowohl für den Raumbedarf wie für die inhaltliche und zeitliche Umsetzung.

3. Die Stadtverordnetenversammlung beauftragte den Magistrat  am 6. 7. 2009 den Antrag beim Hess. Kultusminister einzureichen.

4. Das hess. Kultusministerium mit Frau Henzler ( FDP ) an der Spitze lehnte den Antrag auf Umwandlung  im Sommer 2012 ab. Es begründete dies mit der nicht ausreichenden Schülerzahl.

5. Gegen diesen Ablehnungsbescheid legte der Magistrat beim Verwaltungsgericht Frankfurt Beschwerde ein. Diese Beschwerde wurde abgelehnt.

6. Die CDU/ FDP geführte Landesregierung lehnte die Umwandlung der TGS in eine integrierte Gesamtschule ab und verhinderte damit eine positive Schulentwicklung der TGS in der Zukunft.

Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen hatte sich  bereits 2002 gegen die Installierung einer weiteren Haupt-und Realschule in der Hessen-Homburg-Kaserne im Stadtteil Lamboy ausgesprochen und auf die Gefährdung der TGS hingewiesen.  Leider ohne Erfolg.  Die große Koalition hatte für die Liegenschaften der Innenstadtimmobilien –Eberhard-Haupt-und Realschule ( heute Eberhard-Altenzentrum ) und Schlossplatzschule  ( heute Dependance des Karl-Rehbein-Gymnasiums )- andere Verwendungen vorgesehen.

Dieser damalige grundlegende Fehler der Großen Koalition soll nun aufgrund der stark rückläufigen Schülerzahlen in den letzten 10 Jahren im H/R-Bereich korrigiert werden.

Der Versuch der FDP Hanau, den Grünen die Schuld an dem beschlossenen Auslaufen der Sek 1 der Tümpelgartenschule ab dem Schuljahr 2016/2017 zuzuweisen ist fadenscheinig, zumal sie bei der maßgeblichen Ausschuss-Sitzung überhaupt nicht anwesend war.

Der Einsatz der CDU Fraktion für die Erhaltung der Förderstufe an der TGS ist heuchlerisch, hat doch die CDU Landesregierung 1987 die damals flächendeckend  vorhandene Förderstufe abgeschafft und die Eingangsstufen  5 und 6 auch an den Hanauer Gymnasien wieder eingeführt. Zudem hat sie den Eltern die Schulartentscheidungskompetenz nach dem 4. Schuljahr zugestanden und damit das Förderstufensterben in Hanau und ganz Hessen zu  verantworten. Nach der Förderstufe entscheidet das Lehrergutachten alleine über die zu besuchende Schulform. Daher schicken immer mehr Eltern direkt nach dem 4. Schuljahr ihr Kind auf das Gymnasium.

Im Übrigen erwägt auch CDU Kultusminister Lorz – neueste Nachricht vom 18.05. 2015 – die Hauptschule in Hessen abzuschaffen, da sie von den Eltern nicht mehr gewählt wird.

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