Klinikum

Kleeblatt-Bündnis gibt grünes Licht für gemeinnützige Klinikum-GmbH

Ziel ist es, für das Hanauer Klinikum eine Spitzenposition in der Leistungsfähigkeit auf wirtschaftlich solider Basis in einem Gesamtkonzept zu erreichen. Weitere Bausteine einer solchen Gesamtkonzeption für den Gesundheitsstandort Hanau sind außerdem die schon bestehende und auszubauende gemeinsame Schule für Pflegeberufe, das im Bau befindliche Altenpflegezentrum Bernhard Eberhard sowie der Aufbau einer Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und eines Sozial-Pädiatrischen Zentrums.

Mit der Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie würde ergänzend zur derzeit bestehenden Ambulanz eine Versorgungslücke in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis  geschlossen. Bisher müssen Kinder, Jugendliche und Eltern Wege in die entsprechende Einrichtung in Herborn in Kauf nehmen. Dieses Projekt des Landeswohlfahrtsverbandes, dass bereits der ehemalige Klinikdezernent vorbereitet hatte, soll nun zügig umgesetzt werden.

Das Sozial-Pädiatrische Zentrum soll sich speziell Behinderungen und Entwicklungsstörungen bei Kindern widmen, diese frühzeitig erkennen und entsprechende therapeutische Maßnahmen am Standort Hanau ermöglichen. Die Etablierung eines solchen Sozial-Pädiatrischen Zentrums in Hanau ist unbedingt notwendig, da die nächstgelegenen Zentren in Offenbach und Gießen liegen.

Angesichts der bekannten gesetzlichen Änderungen im Gesundheitswesen und den Vorgaben des hessischen Sozialministeriums für die Bewilligung von Investitionsmitteln, ist als nächster Schritt die Vorlage einer mit dem St. Vinzenz ? Krankenhaus abgestimmten medizinischen Zielplanung für den Gesundheitsstandort Hanau erforderlich. Immerhin geht es dabei unter anderem auch darum, rund 40 Millionen Euro Fördergelder des Landes für den geplanten M-Bau des städtische Klinikum zu sichern. Dazu gehört auch die Schaffung eines Mutter-Kind-Zentrums in der Brüder Grimm-Stadt.

Um dies noch in diesem Jahr zu erreichen, werden sich die Partner im Kleeblatt-Bündnis noch innerhalb der nächsten zwei Wochen mit der Medizinischen Konzeption für den Gesundheitsstandort Hanau befassen und diese politisch auf den Weg bringen. Unabdingbar ist dabei für alle vier Fraktionen, dass das bisherige medizinische Behandlungsspektrum in Hanau uneingeschränkt erhalten bleibt.

(Gemeinsame PM von SPD, FDP, BfH und Grünen)

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