“Wohnen im Alter“ Pressemitteilung zum Spatenstich in Klein-Auheim

Das Jahrtausendprojekt wird Wirklichkeit, am 04.02.2021 erfolgte endlich der Spatenstich für das Projekt Wohnen im Alter.

“Ich bin froh das es endlich los geht und die Klein-Auheimer nun auch sehen das die Umsetzung kommt” so Ortsvorsteher Sascha Feldes.
Das Projekt hat eine lange Geschichte. Ende der 1990er kam die Idee auf und wurde von der damaligen Orstvorsteherin Ingrid Ehmes auf den Weg gebracht. Aus vielen Gründen versandete das Projekt aber leider.

2014 wurde das Projekt “reaktiviert/neu gestartet” und ein Arbeitskreis gegründet. An diesem haben sich fast alle Parteien im Ortsbeirat beteiligt. Es war klar, dass der Bedarf vorhanden ist und Klein-Auheim als letzter Stadtteil in Hanau auch ein Angebot vor Ort benötigt.

“Hierbei war es aber von Anfang an wichtig, dass wir kein 08/15 Altersheim anbieten, sondern neue Wege gehen wollen” so Marianne Horst. Daher wurde mit Herr Manfred Maas auch externe Expertise eingebunden. In zahlreichen Gesprächen entwickelte sich daraus ein Anforderungsprofil.

Parallel zu dem Anforderungsprofil musste ein Standort gefunden werden. Im Zuge der Standortsuche wurden 23 potenzielle Standorte in Klein-Auheim angeschaut und geprüft. Der Standort hat sich im Nachgang als größtes Konfliktthema herausgestellt. Der Bedarf wird nicht in Abrede gestellt, aber eine Handvoll Personen möchten das nicht vor der Haustür haben. Dabei werden Verkehr/Parkplatz in den Vordergrund geschoben.

Um es ganz klar zu sagen: Das Gebiet ist wie es ist – wer dort gekauft hat oder wohnt hat es so vorgefunden. Wenn ich ein Haus mit einem Stellplatz kaufe und dann mehr Autos habe, kann es nicht das Problem der Stadt sein. Auch die Verkehrsführung und Bürgersteigsituation war bei Kauf bekannt/vorhanden. Es ist verständlich, dass eine Wiese schöner ist als eine bebaute Fläche, aber eine Bebauung war vorgesehen und meistens bekannt.
Das es immer mehr PKW Verkehr gibt, liegt am Ende des Tages auch an jedem selbst. Daher ist das Problem zwar verständlich, kann aber nicht final von der Stadt gelöst werden. „Dann aber kein „Wohnen im Alter“ dort zu bauen wäre falsch, daher ist es gut das es endlich los geht.” so Ortsvorsteher Sascha Feldes abschließend.

V.l.n.r: Michael Klein (Caritasdirektor), Sascha Feldes (Ortsvorsteher), Peter Rudolph (Bauträger)

 

Bild oben: v.l.n.r Sascha Feldes (Ortsvorsteher),Michael Klein (Caritasdirektor), Ingried Ehmes (ehm. Ortsvorsteher), Peter Rudolph (Bauträger), Claus Kaminsky (Oberbürgermeister HU)

 

 

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