Grüne begrüßen Planungen, die Radwegeverbindung nach Bruchköbel zu verbessern

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen begrüßen die Planungen von „Hanau Infrastruktur Service“, die Radwegeverbindung zwischen Bruchköbel und Hanau-Nord deutlich aufzuwerten und attraktiver und sicherer zu gestalten. Diese beliebte und für den Radverkehr gut geeignete Pendlerroute ist bisher am Übergang vom Wald ins Industriegebiet unbefestigt und bei Regenwetter schlecht befahrbar.

Seit Langem fordern wir GRÜNEN, alltagstaugliche Radrouten zwischen Hanau und den Nachbarkommunen auszubauen und nicht nur auf die sehr langfristigen Radschnellwegeplanungen nach Frankfurt und Aschaffenburg zu setzen, so Tilmann Böß. Wer den Autoverkehr auf ein verträgliches Maß reduzieren will, muss die Radwegeinfrastruktur so gestalten, dass sie für Pendelnde aus dem Nahbereich bei (fast) jedem Wetter sicher und bequem idt und das Rad erste Verkehrsmittelwahl werden kann. Für die kurzen Wege bis zu 15 km Pendlerstrecke kann das Rad – mit den Verbesserungen Richtung Bruchköbel – eine attraktive Alternative zum Pkw für die Vielen werden. Den Trampelpfad hinter der Ampel an der Oderstraße zu asphaltieren und auf beiden Seiten der Moselstraße sichere und gut gekennzeichnete Radanlagen einzurichten, ist ein überfälliger Schritt und ein Zeichen, dass mit dem Rad nach Hanau Pendelnde in unserer Stadt willkommen sind.

Wir stimmen der Vorlage am Montagabend in der Hanauer Stadtverordnetenversammlung gerne zu. Dennoch bleiben Fragen, so Tilmann Böß: Welche Planungen gibt es über die Radverkehrsanlagen bis zur Luise-Kiesselbach-Straße und das Gewerbegebiet weiter nach Süden bis über die Lamboystraße hinaus? Wie sieht eine attraktive Anbindung in die Innenstadt aus? Und: Gibt es bereits Planungen die alternative Radverbindung nach Bruchköbel entlang der B45 zu verbreitern und damit ebenfalls attraktiver zu gestalten?

Denn: Die punktuellen Verbesserungen für den Radverkehr werden erst dann Wirkung entfalten, wenn Radlerinnen und Radlern von Anfang bis zum Ende durchdachte und attraktive Infrastruktur über die Einzelmaßnahmen hinaus zur Verfügung gestellt ist, genauso wie dies für den Kraftverkehr selbstverständlicher Standard ist.

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