Kavai und Gabriel wollen fortschrittliche Energiepolitik zurückdrehen

Nunmehr hätten sie  die Bürgermeister von Gelnhausen, Wächtersbach, Hammersbach und natürlich aus Großkrotzenburg für ihren so genannten  ?Energiemix? organisiert, in dem weiterhin auf angeblich zukunftsweisende Kraftwerkstechnologie mit Kohleverstromung geschworen werde.

Dabei unterschlagen Kavai/Gabriel und die Main-Kinzig-Bürgermeister, dass ein neues Kohlekraftwerk ca 40 Jahre in Betrieb sein werde und damit zu weiterer Belastung für Umwelt und Mensch im ohnehin hoch belasteten Rhein-Main-Gebiet führen würde. Außerdem sei es eine sinnlose Energieverschwendung, wenn,  wie im geplanten Staudinger Block 6, mehr als die Hälfte der erzeugten Energie in die Luft geblasen werde.

Makaber am Gabriel/Kavai- Vorstoß sei im Übrigen, dass die beiden ?Kohlebefürworter? ihren Dolchstoß gegen die eigene Landespartei und die Grünen  im Jugendwaldheim Niedermittlau ausgeheckt hätten, meinen die Grünen-Hanau. Von Umweltbewusstsein zeuge dieses Vorgehen überhaupt nicht, da gerade der Wald durch die Emissionen aus Kohlekraftwerken besonders geschädigt werde.

Ins gleiche Horn wolle anscheinend auch die IHK Main-Kinzig stoßen. Steigende Strompreise oder der Exodus der Wirtschaft nach Bayern würden folgen, wenn Staudinger nicht gebaut werde.

Die IHK solle lieber die Industrie und verarbeitende Betriebe auf alle Möglichkeiten der Energieeinsparung und effizienteren Energienutzung hinweisen als derartige Horrorszenarien auszugeben, meinen die Hanauer Grünen.

Wer eine derartige ?Verkohlung?, wie Kavai/Gabriel und die IHK in die Welt setze, habe anscheinend nichts von der notwendigen CO2-Verminderung und den bereits jetzt erforderlichen Schritten gegen den sich abzeichnenden Klimawandel begriffen. Gegnern ihrer Politik zu unterstellen, sie würden für Atomenergie eintreten, sei völlig abstrus, stellen die Hanauer Grünen fest.

für den OV-Hanau,

Elmar Diez

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