Kultusministerin verhindert Integrierte Gesamtschule

 

Zwar hat die neue Pisa-Studie dem Bildungssystem in Deutschland einige positive Veränderungen in Mathematik und Naturwissenschaften bescheinigt, aber erneut angeprangert, dass nirgendwo unter den 34 untersuchten Nationen die soziale Herkunft so stark die Bildungschancen bestimmt wie in Deutschland. Dies ist eine schallende Ohrfeige für die Bildungspolitik der Länder, bedeutet dies doch den Ausschluss von hunderttausenden von Heranwachsenden von der Chancengleichheit. Kann sich das demokratische Deutschland diesen Zustand ökonomisch auf Dauer leisten?

Die OECD führt die soziale Auslese auf die frühe Entscheidung nach dem 4. Schuljahr auf die Schulformen Haupt-, Real- und Gymnasialschule zurück. Genau dies macht die Integrierte Gesamtschule nicht. Sie unterrichtet alle Schülerinnen und Schüler bis einschließlich des 9. Schuljahres zusammen und hält die Abschlussentscheidung lange offen.

Gerade für Hanau wäre ein weiteres Angebot neben der integrierten Gesamtschule Lindenau wichtig gewesen, um mehr Jugendliche zu höheren Abschlüssen zu führen. Zumal die Integrierte Gesamtschule die 6 jährige Mittelstufe beinhaltet und somit Jugendlichen in der schwierigen Pubertätszeit mehr Zeit zum Lernen und für andere Aktivitäten wie z. B. Sport lässt.

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